Ad ognuno la sua p’Arte – 2019

Internationales Kunstevent  in Villatalla

 Gegenwartskunst in mittelalterlichem Dorf entdecken

Geöffnet am Sonntag 18. August 2019


Geführte Touren von 10 bis 19 Uhr
Performances ab 18 Uhr
Buffet, Musik  ab 20:30 Uhr

 

Künstler

Menno Schrap NL, Jessica Padt NL, Mikaela Drux DE/CH, Françoise Rod CH/FR, Madeleine Doré CA/FR, Giuseppe Pintus IT, Sebastiano A. De Laurentiis IT, Valérie Daval FR, Yves Denogent CH, Marie Noëlle Deverre FR, Samuel Boré FR, Neckel Scholtus LU, Nancy Exarhu GR/US, Janet Park CO/US, Marcos Vidal ES, Christine Gist GB, Blanca Alonso ES, Maria Morata ES/D, Nicolae Velciov RO, Jan Pohribny CZ, Kirsimaria E. Törönen FI, Ettore Labbate IT/FR, Rafaël Guiavarc’h FR, Nikolas Foure FR.

Auch in diesem Jahr kommen die Künstler von weit her: USA, Corea, Canada, Finnland, Tschechien, Frankreich, Holland, Schweiz, Deutschland und anderen Ländern, um im jahrhundertealten Bergdorf Villatalla für einige Tage Gegenwartskunst zu machen. Ad ognuno la sua p’arte  heißt das künstlerische Event, bei dem sich die Kreativen auf die sie umgebende Natur, Architektur und die Bewohner des Dorfes beziehen. Der Kontext ist bereits einen Ausflug wert: Villatalla ist ein pittoreskes, sehr ursprüngliches Bergdorf, das im Hinterland vom Imperia in  schöner Position auf einem Bergkamm liegt. In den Gässchen aus, auf den Plätzen und zwischen den steinernern Torbögen eröffnet sich immer wieder einen atemberaubender Blick ins Tal und auf das Meer. Am Sonntag, den 18. August, präsentieren hier die Künstler das Resultat ihres Schaffens: Auf einem geführten Spaziergang durch das Dorf entdeckt der Besucher in allen Ecken zeitgenössische Werke, die die 25 international renommierten Künstlern in den sie umgebenden mittelalterlichen Kontext eingepasst haben: Installationen, Skulpturen, Fotografien, Bilder, Performances, Poesie, Klänge.

Ad ognuno la sua p’arte ist aber mehr als eine Kunstausstellung, es ist ein Dialog, eine Begegnung zwischen Künstlern, Besuchern und Einheimischen. Eine besondere Rolle kommt dabei den Kindern zu – die meisten von ihnen stammen aus dem Dorf – , da sie durch die Freiluftausstellung führen. In den Tagen vor dem Event machen sich die Kinder mit den einzelnen künstlerischen Etappen bekannt, indem sie sich von den Künstler Entstehung, Idee, Material und Bedeutung erklären lassen. Koordiniert durch den Jugendlichen Pietro Gazzano führen die jungen Experten dann am Sonntag die Besucher durch den Kunstparcours. Jeweils zwei Kinder präsentieren gemeinsam das jeweilige Kunstereignis und den Künstler – und das je nach Besuchergruppe auf italienisch, Dialekt, englisch, deutsch oder französisch. In diesem Jahr werden die Kinder auch selber Künstlerisches zeigen.

Auch die erwachsenen Bewohner des Dorfes tragen etwas zu dem Event bei: Eine Familie und die Benedektinermönche bieten Schlafplätze, andere Familien kochen für die Künstler, die Dorffrauen backen, die Männer helfen den Kreativen, schwere Teile zu transportieren und zu montieren. So wird die Veranstaltung am Sonntag zu einem großen Gesamtkunstwerk: jedem seinen Anteil. Organisatorin des Events ist die Künstlervereinigung tadlachance, die sich der Förderung der Gegenwartskunst widmet, aber möglich gemacht hat das ganze Ereignis erst die Schweizer Firma Speak.

 

Die Organisatoren: tadlachance und Speak

Die Künstlerunion tadlachance vertritt Konzeptkunst und relationale Ästhetik, zwei zeitgenössische Kunstströmungen, die das Umfeld und das Publikum in das künstlerische Werk miteinbeziehen. Seit 2001 realisiert tadlachance Praktiken der künstlerischen Mobilität, d.h. Kunst wird aus den traditionellen Orten der Ausstellung herausgeholt und der Künstler geht auf den Zuschauer zu und regt ihn an, sich an dem zeitgenössischen kreativen Prozess oder Projekt zu beteiligen. Den Künstlern von tadlachance geht es darum, Beziehungen zwischen den Individuen und den verschiedenen Kollektiven herzustellen. Madeleine Doré und Françoise Rod sind die Initiatorinnen der Gruppe. Alles begann damit, dass Speak – die Schweizer Firma von Brigitt Walser, Sibylle Sommerer, und Jürg Hebeisen im Jahr 2014 die Künstlerin Françoise Rod einlud, in Villatalla ein Projekt zu verwirklichen. Im Frühjahr 2000 haben die Drei das Atelier “Villatalla” gegründet, um Kunst und Künstlern Raum zu geben: Ein Geschenk an Schweizer Künstler, ihre kreativen Projekte für einige Monate in Ligurien umzusetzen. Und ein Angebot an die Bewohner von Villatalla sich mit moderner Kunst auseinanderzusetzen.

Ein besonderer Dank geht an die Bewohner Villatallas, die Firma Speak, die Gemeinde von Prelà, die Familie Gazzano, die Benediktiner-Mönchen des Ortes, den Verein tadlachance, die Stadt Cuges Les Pins und das Department Bouches du Rhône

Infos unter: +49 179 745 1118; +39 3202650557; +33 615978618

link:
www.tadlachance.com
tadlachance@libertysurf.fr
www.vill-arte.eu